| DPRG: „MAZ-Sterben“ verhindern |
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„Weil sie tragende Säulen der innerbetrieblichen Kommunikation sind, dürfen Mitarbeiterzeitschriften und -zeitungen nicht voreilig eingestellt werden!“ Diese Empfehlung gibt der Arbeitskreis Interne Kommunikation der Deutsche Public Relations Gesellschaft (DPRG) in einem jüngsten Positionspapier. Viele der schätzungsweise 2.000 bis 2.500 Mitarbeiterzeitschriften und -zeitungen in Deutschland stehen derzeit wegen der Wirtschaftskrise auf dem Prüfstand. „Auch wenn Online-Medien in den Unternehmen mittlerweile zu Recht an der Spitze der Nachrichtenpyramide stehen, weil sie eben schneller und damit aktueller sind“, schreibt DPRG-Präsident Ulrich Nies in seinem Vorwort, „fallen die erwarteten Kosteneinsparungen gegenüber den Printmedien eher geringer aus.“ Für gute redaktionelle Inhalte und Fotos sowie eine ansprechende grafische Gestaltung entstünden auf beiden Ebenen etwa die gleichen Kosten. Nies verweist auch darauf, dass in der angestrebten Druckkosten-Einsparung oftmals auch Distributionskosten enthalten seien (für das Verteilen der Printmedien, unter anderem an die Rentner der Firmen). Wann und wie die Mitarbeiterzeitschrift/-zeitung verteilt werde, müsse jedes Unternehmen nach eigenen Kriterien entscheiden. „Wer aber die Notwendigkeit eines solchen Printmediums generell in Frage stellt“, argumentiert der DPRG-Präsident weiter, „möge zunächst einmal Kosten, Auflage und Erscheinungsfrequenz genauer unter die Lupe nehmen.“ Zum Download der "Navigationshilfen". |









